Donnerstag, 30. Juni 2016

Hausaufgaben erledigt

Für meinen Sohn hatte ich vor längerer Zeit eine Handytasche genäht. Sie war ihm aber zu "nackt". Er erinnerte sich an seine "Super Mario-Zeit" und ich hätte ja schon solche Motive genäht, ob ich denn nicht die Blume für ihn nähen könnte. Ja ich kann.






Heute hat er seine Handytasche abgeholt und war ganz begeistert.

Die nächste Hausaufgabe war dann wieder einen Block zu nähen für den Scrabble-Quilt unserer Patchworkgruppe. Gezogen wurde der Buchstabe "G" und den habe ich so umgesetzt.

"G" wie Gans

Nun sind schon 4 Blöcke fertig.

Und dann habe ich noch schnell ein Geburtstagsgeschenk genäht, das ich heute Vormittag dem Geburtstagskind überreicht habe.

Diese Handtücher sind so praktisch. Man kann sie durch die Gürtelschlaufe befestigen oder an einer Stange in der Küche. Ich habe mir schon einige genäht und nette Geschenke sind sie auch.

So nun kann ich mich hoffentlich am Wochenende an die JohnBoyTasche begeben. Die Stoffe liegen bereit.

Also dann...... bis demnächst wieder.


Freitag, 17. Juni 2016

Ja da hatte ich doch tatsächlich noch etwas vergessen

Zu meinem Geburtstag habe ich schöne Blumensträuße und nette Geschenke bekommen und ..... ganz viel Post.







Nachdem meine Geburtstagsgäste abgereist waren, hatte ich noch schnell Utensilos genäht.




Zwischendurch habe ich noch den Block für den Scrabble Quilt appliziert und gestern eine Nesteldecke genäht.






Und gerade vorhin da fiel mir ein ich wollte doch noch unbedingt diese schöne Tasche genäht haben. Den Stoff dazu hatte ich bereits im letzten Jahr in St.Marie gekauft. Was soll ich sagen: Sie ist fertig. Den Boden dieser Tasche habe ich mir bei Patty Doo abgeguckt. Ist die Tasche nicht schön geworden? Schaut selbst. 


Paßt doch oder? :-)

Donnerstag, 16. Juni 2016

Nesteldecke

Schon immer wollte ich eine Nesteldecke nähen. Heute ist es wahr geworden. In nur 2 Tagen habe ich diese genäht.

Inspiriert wurde ich wiederum in Wilwerwiltz/Luxembourg wo die Gruppe Stoffwiessel-Quilter eine solche Nesteldecke zeigten.

Nun habe ich vor 2 Tagen angefangen, den Stoff für die Quadrate zu suchen und die vielen Kleinigkeiten, die man alle so für einen Nestelquilt nehmen kann. Ich zeige Euch nun die einzelnen Schritte bis hin zum fertigen Nestelquilt.



Die Quadrate sind 21,5x21,5 cm groß

Block 1: Hier habe ich einen Reißverschluß aufgenäht mit einem langen Bändel zum ziehen sowie eine gehäkelte Spitzenbordüre.

Block 2: Ein kleines Täschchen mit Knopf und 2 JoJos. Es ist gewünscht, die Teile nicht schmalkantig aufzunähen, denn die Demenzkranken sollen ja tasten.

Block 3: Daher habe ich hier Filzstoffe verarbeitet und bekam die Idee ein kleines Büchlein zu nähen und habe hier verschiedene kleine Stoffquadrate aufgenäht, wie die Erdbeeren,

Tulpen

und eine Sonnenblume.

Block 4: Ein Täschchen mit Druckknopf zum öffnen und schließen und ein Eulenbild mit Bändern.

Block 5: Eine Schleife und eine Kordel mit einem Glöckchen.

Block 6: verschiedene Bänder und ein Stück von einem gestrickten Rand.

Block 7: Eine Jeanstasche, die nachträglich noch 2 an einer Kordel befestigte leere Garnrollen bekam.



Block 8: Ein Schlüsselband, ein Stück Teddystoff und ein Stück Fleece.

Block 9: Bunte Pilze. In dem Innenleben dieses Blockes habe ich Knisterfolie verarbeitet.

Die Quadrate sind aneinandergenäht mit Vlies und Rückseitenstoff.

Diesen Quilt habe ich in der Naht mit der Maschine gequiltet. Er hat die Größe von 59 x 59 cm. An die Seite habe ich noch eine Schlaufe zum Aufhängen genäht.  Wenn die Nesteldecke nicht benutzt wird - die Pflegeheimzimmer haben ja meist  nicht so sehr viel Platz - dann kann man sie gleich am Haken aufhängen.
In unserer Gruppe wollen wir das Thema Nesteldecke besprechen. Nun kann ich anhand dieser Decke zeigen, was eine Nesteldecke ist und was sie bei den demenzkranken Menschen bewirkt.

Ich habe jetzt noch so viele Reste und Kleinigkeiten rumliegen. Wahrscheinlich werde ich noch einige Nesteldecken nähen. Man kann diese auch viel einfacher gestalten, indem man nur ein größeres buntes Stoffquadrat nimmt und daran am Rand unifarbene Streifen näht, auf die man die Gegenstände näht. Es kommt ja nicht auf die Größe an, da diese Decke entweder auf dem Tisch liegt bzw. auf dem Schoß des Erkrankten.


Scrabble-Quilt

Am Freitag ist Gruppen-Treff und dafür mußte ich noch schnell meine Hausaufgabe erledigen. 

Beim letzten Treff wurde aus dem Buchstabenbeutel von einem Scrabble-Spiel der Buchstabe "S" gezogen.

Da ich nun doch recht spät dran bin habe ich eine Sonne appliziert.
Die Sonne ist ein Block aus Roswithas Frühlingszauber, der Quilt steht auch noch auf meiner Todo-Liste.





Das sind die ersten 3 Blöcke. 


Nun bin ich gespannt, welcher Buchstabe am Freitag gezogen wird. Ich werde berichten.

Freitag, 27. Mai 2016

5. - 8. Mai 2016 7. Internationale Quiltfestival in Luxembourg

Am 5. Mai sind wir  - Ute, Helga, Isolde und ich - nach Wilwerwiltz gefahren. Ich bewundere ja meine Ute, die die Strecke wieder gefahren ist.

Wie vor 2 Jahren auch klingelte der Wecker bereits um 4.30 Uhr, da ich einen Übernachtungsgast hier hatte mußte ich schon früher aufstehen.. Schnell wurde noch gefrühstückt und ein kleines Vesper für unterwegs gerichtet und dann kamen auch schon Helga und Ute pünktlich um 6 Uhr an.

Auch wenn meine Augen schwer wie Blei wurden während der Fahrt und ein leiser Schnarcher entfleuchte hatten wir doch eine lustige und beschauliche Fahrt. Das Wetter machte uns keinen Strich durch die Rechnung. Nach 4 Stunden Autofahrt kamen wir in Wilwerwiltz an. Die Sonne kam heraus und die Landschaft zeigte sich von der besten  Seite.

Zuerst haben wir uns das Programm und die Eintrittskarte besorgt.





Jetzt geht es los und ich nehme Euch mit zu einer wieder sehr gelungenen Ausstellung. Seht selbst.



























In den alten Scheuern kommen die Quilts wunderschön zur Geltung.
















Jetzt weiß ich, was ich mit meinen Inchies machen werde.







Diese Ausstellung hat mich fasziniert. Nicht nur die tollen Quiltarbeiten, nein auch die Kunstwerke aus Schrott und alten Handwerksgeräten waren sehenswert. So tolle Teile hätten in meinem Garten noch Platz.


























Die Patchworkgruppen hatten alle verschiedene Themen und so wurde die Ausstellung interessant. Es gab ja so viel zu sehen. 

Die Landschaft begeistert mich immer wieder.





Ute und Isolde bewundern die Quilts der Stoffwiessel-Quilter. Ich lasse mich überraschen, habe ich doch noch in Erinnerung, das mich die Quilts dieser Gruppe schon vor 2 Jahren in den Bann gezogen hatten.







































Sind das nicht tolle Arbeiten?

Hier gibt es noch die unberührte Natur. Sehr beruhigend , so hatte ich es empfunden.

Man möchte meinen, die Zeit hat die Uhr angehalten.





















Das ist  Fernandes Quilt, den ich nun im Original bewundern konnte. Die Entstehung selbst - sehr humorvoll auf der FB-Seite gestaltet, hatte ja schon viel versprochen.













Die Häuserquilts, waren auch ein Knaller. Wow, sehr beeindruckend.






In diesem Jahr hatte ich das Glück und traf dann wirklich Fernande persönlich.


Bei meinem letzten Besuch vor 2 Jahren begeisterte mich bereits dieser Kuhstall.

Ich glaube fast, diese Kuh hat mich wieder erkannt. ;-)



Dieser Ausstellungsort hatte es mir angetan. Das Gebäude ist eine alte Mühle, die noch heute im Betrieb ist. Auch eine alte Schusterwerkstatt war in die Ausstellung mit einbezogen.  Neben den wunderschönen Quiltarbeiten lohnte sich auch ein Blick "hinter die Kulissen" zu werfen. Daher zeige ich Euch diese Fotos. 
































































Eine alte Natursteinmauer.



























Vor 2 Jahren begeisterten mich schon die blauen Fensterläden.













































Im Gemeindezentrum konnte man interessante Arbeiten bestaunen.









Die Handstickereien aus Laghmani - Afghanistan war auch dieses Mal beeindruckend. Die Stickerinnen lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Sie erfinden ihre Muster selbst, jede Stickerei ist ein Unikat. Rückseite und Vorderseite der Stickerei sind kaum zu unterscheiden. Um diese Arbeit zu unterstützen habe ich mir auch kleine Stickarbeiten gekauft, die ich sicherlich in einen Quilt mit einfügen werde. 




















Voller Ehrfurcht stand ich vor den antiken Quilts der australischen Künstlerin Di Ford-Hall.

Mir fehlen die Worte.

Ich kann nur noch staunen.









Das ist die Künstlerin, die sich über meine Begeisterung freute.

















Die Eintrittskarte ist rundherum abgeknipst und einige Patchworkgruppen haben uns kleine Geschenke gemacht.


Diese Ausbeute habe ich mir gegönnt, obwohl ich mir ein Stoff-Einkaufsverbot auferlegt hatte. Tja, hilft alles nicht.  Seht ihr meinen schönen grauen Stoff für den Tula Pink Quilt?


Nun hoffe ich, dass euch der Ausflug nach Wilwerwiltz gefallen hat. Ihr habt alles gesehen, was auch ich im Foto festgehalten habe.  






Bis demnächst wieder
Monika